🌿 Heilpflanze
Eibisch
Althaea officinalis
Geschichte & Hintergrund
Eibisch ist seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde bekannt und wird traditionell bei Schleimhautentzündungen eingesetzt. Bereits in der antiken Medizin wurde er wegen seiner beruhigenden und schützenden Wirkung bei Husten und Halsschmerzen geschätzt. In Volksmedizin dienten seine Schleimstoffe als mildes Mittel zur Linderung von Reizungen.
Eigenschaften
- Schleimhautschützend (durch hohe Gehalte an Pflanzenschleimen)
- Reizmildernd
- Entzündungswidrig
- Sekretbildend und krampflösend
Anwendungsgebiete
- Trockener und gereizter Husten
- Entzündungen in Mund, Rachen und Hals
- Magen-Darm-Beschwerden und Reizungen der Schleimhäute
- Hautverletzungen, Verbrennungen und Reizungen (als Umschläge)
Zubereitung
Für den Tee: 1–2 gehäufte Teelöffel getrocknete Wurzel mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen. Abgedeckt 2 Stunden ziehen lassen, absieben und auf Trinktemperatur erwärmen. Bei Bedarf mit Honig süßen. 2–3 Tassen täglich schluckweise einnehmen. (Alternative: Ein Eibischsirup ist traditionell bewährt.)
Fundort & Vorkommen
Wächst typischerweise auf Salzwiesen, ist aber an verschiedenartige, feuchte Standorte angepasst.