🌿 Heilpflanze
Gänseblümchen
Bellis perennis
Geschichte & Hintergrund
In England hatte das Gänseblümchen über Jahrhunderte hinweg einen sehr hohen Stellenwert in der Heilkunde, vergleichbar mit der Bedeutung, die Arnica in den Alpen oder Calendula im Mittelmeerraum innehatte. Traditionell wurde es schon früh als Heilpflanze bei Prellungen und Quetschungen eingesetzt.
Eigenschaften
- Wirkt entzündungshemmend und kühlend
- Bekannt für seine heilungsfördernde Wirkung bei oberflächlichen Verletzungen
Anwendungsgebiete
- Prellungen und Quetschungen (Muskel- und Gewebeverletzungen)
- Hautirritationen und leichte Entzündungen
- Druckgefühle in der Milzgegend
Zubereitung
Idealerweise wird es als Salbe oder Auflage bei akuten Verletzungen angewandt. Für die innere Anwendung können die Blüten und Blätter zu einem sanften Aufguss (Tee) gekocht und bei inneren Beschwerden oder einem allgemein belebenden Tonikum verabreicht werden.
Fundort & Vorkommen
Das Gänseblümchen ist ein weit verbreitetes Kraut, das typischerweise auf Wiesen, in gemischten Rasenflächen und in den Wäldern bis zu einer Höhe von etwa 1000 Metern zu finden ist.