🌿 Heilpflanze
Ringelblume
Calendula officinalis
🌼 Haut & Wunden🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Calendula officinalis ist seit dem Mittelalter die wichtigste Wundheilpflanze Europas. Hildegard von Bingen empfahl sie bei Geschwüren und Hautinfektionen. Im Ersten Weltkrieg wurde Ringelblumen-Tinktur mangels anderer Mittel als Antiseptikum in Feldlazaretten eingesetzt.
Eigenschaften
- Enthält Flavonoide (Isorhamnetin, Quercetin), Triterpensaponine, ätherisches Öl
- Wundheilend
- Stark entzündungshemmend
- Antibakteriell
- Antifungal
- Zellschützend und regenerierend
Anwendungsgebiete
- Kriebelmückenbiss
- Bremseniss
- Bettwanzenstich
- Wunden und Schürfwunden
- Ekzeme
- Sonnenbrand
Zubereitung
Calendula-Salbe mehrmals täglich auf Bissstelle auftragen. Als Tinktur (verdünnt 1:5 mit Wasser) als Kompresse auflegen. Ringelblumentee (abgekühlt) als Umschlag verwenden.
Fundort & Vorkommen
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Heute in ganz Europa und weltweit in Gärten kultiviert. Als Salbe, Tinktur und Tee in jeder Apotheke erhältlich.
Traditionell genutzt bei
BisswundeEntzündungRötungWundheilung