🌿 Heilpflanze
Wohlriechender Gänsefuß
Chenopodium anthelminticum
Geschichte & Hintergrund
Die Nutzung dieses Krautes reicht Jahrhunderte zurück und wird traditionell von verschiedenen indianischen Heilern verwendet. Es galt als eines der wichtigsten Mittel zur Behandlung innerer Parasitenbefall und zur Stärkung des Verdauungssystems. Sein Name 'Wurmsamen' (Wormseed) zeugt bereits von seiner primären und seit jeher geschätzten medizinischen Anwendung.
Eigenschaften
- Stark antimikrobiell und -anthelminthisch (wirkt gegen Würmer)
- Regulierend für Nieren- und Harnsysteme
- Entzündungshemmend (bei Arthritis und Koliken)
- Blutbildend und unterstützend für das Nervensystem
Anwendungsgebiete
- Wurmbefall aller Art (Hauptanwendungsgebiet)
- Nierenstein- und Blasenstein-Kolik
- Arthritis und Durchblutungsstörungen
- Epilepsie und Lähmungen
- Asthma und Atemwegserkrankungen
- Apoplexie und Arterienverkalkung
Zubereitung
Das Kraut wird hauptsächlich über zwei Wege angewendet: 1. Öl: 4 bis 20 Tropfen des daraus gewonnenen Öls mit Honig oder Sirup annehmen. 2. Absud: 1 Teelöffel der pulverisierten Spitzen und Samen in 1 Tasse kochendes Wasser geben, 15 Minuten ziehen lassen. Täglich eine Tasse davon einnehmen.
Fundort & Vorkommen
Das Kraut ist weit verbreitet und wächst typischerweise in gemäßigten Klimazonen. Es findet sich häufig an Wegrändern, auf Wiesen und in aufgelassenen Böden.