🌿 Heilpflanze
Kunigundenkraut
Eupatorium cannabinum
🍵 Verdauung🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden💧 Niere & Blase🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Kunigundenkraut ist eine Pflanze mit alten und vielschichtigen Namen, zu diesen gehören auch Hirschklee, Hirschwundkraut und Wasserdost. Schon in alten Zeiten wurde es aufgrund seiner Heilkraft geschätzt und galt als eines der vergessenen Heilmittel der Natur. Die Namensgebung weist auf eine langjährige Verbindung von Mensch und Pflanze hin.
Eigenschaften
- Stärkt das Immunsystem (Immunsystem-steigernd)
- Bitterstoff- und Gerbstoffhaltig
- Wirkt leicht entzündungshemmend und desinfizierend
- Unterstützt die Leber-, Milz- und Gallenfunktion (Blutreinigung)
- Ideal für feuchte, wäßrig-feuchte Standorte
Anwendungsgebiete
- Stärkung des Immunsystems bei Erkältungen und Infektionen
- Linderung von Heuschnupfen und Pollenallergien
- Reduzierung von Ödemen (durch Anregung von Niere und Blase zur Wasserausscheidung)
- Unterstützung der Atemwege (bei Infektionen, Reizhusten)
- Blutreinigung (unterstützt Leber, Milz und Gallenwege)
- Linderung von Hautausschlägen
Zubereitung
Als Tee (Kalt- oder Heißauszug) oder als Tinktur. Zur besten Wirkung sollte die Behandlung idealerweise zu Beginn der Erkältung begonnen werden. Die Pflanze kann in der Regel im gesamten Kraut gesammelt werden.
Fundort & Vorkommen
Hauptsächlich Auwälder, Flussufer und alle anderen feuchten, wässrigen Standorte.
Traditionell genutzt bei
InfektionenErkältungenHeuschnupfenPollenallergieÖdemeReizhustenHautausschläge