🌿 Heilpflanze
Leinsamen
Linum usitatissimum
🍵 Verdauung🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Die Nutzung von Leinsamen reicht bis in die Antike zurück. Schon die Ägypter und Babylonier erkannten seine heilende Wirkung und verwendeten ihn nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch in der Kosmetik und der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Traditionell galt er als sanftes Mittel zur Regulierung des Verdauungstrakts, da seine Schleimstoffe die gereizte Schleimhaut beruhigen.
Eigenschaften
- Schleimhautschützend (dem durch die Mukopolysaccharide)
- Ballaststoffreich (Dickstoffe, die die Darmbewegung anregen)
- Mild abführend und stuhlregulierend
- Entzündungshemmend
Anwendungsgebiete
- Verstopfung (Konstipation)
- Stuhlregulation bei Durchfall und Verstopfung
- Magen-Darm-Reizungen und -Entzündungen
Zubereitung
Leinsamen werden am besten als Einweichung in warmem Wasser verabreicht: Täglich 1 EL (Esslöffel) mit jeweils 150 ml Wasser zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Sie können auch in Mischtees zur Unterstützung der Verdauung integriert werden.
Fundort & Vorkommen
Weltweit kultiviert, besonders verbreitet in gemäßigten Klimazonen.
Traditionell genutzt bei
VerstopfungDurchfallMagen-Darm-Beschwerden