🌿 Heilpflanze
Pfennigkraut
Lysimachia nummularia
Geschichte & Hintergrund
Obwohl die Pflanze seit langem bekannt ist, ist ihre Nutzung in der Volksmedizin oft regional begrenzt. Historisch wurde Pfennigkraut in Küsten- und Marschgebieten geschätzt. Es galt als ‚Wasserkraut‘ und war daher traditionell eng mit der Heilung von durch Feuchtigkeit bedingten Beschwerden, wie Hautentzündungen und rheumatischen Schmerzen, verbunden.
Eigenschaften
- Mild harntreibend (diuretisch)
- Entzündungshemmend
- Schleimlösend (expektorans)
- Krampflösend
Anwendungsgebiete
- Unterstützung der Nierenfunktion und des Urinwegs bei leichten Durchgangsstörungen.
- Linderung von Schleimhautreizungen und Hustenbeschwerden (als Tee).
- Bei entzündlichen Hautirritationen (äußerlich oder äußerlich verdünnte Bäder).
Zubereitung
Für den Tee (Flüssigzubereitung): 1-2 Teelöffel getrocknetes Kraut und Blätter in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und nach Bedarf trinken. Die Wirkung kann durch die Kombination mit anderen harntreibenden Kräutern verstärkt werden.
Fundort & Vorkommen
Es wächst in feuchten, feuchthaltigen Lebensräumen wie Ufern, Feuchtwiesen, sumpfigen Gebieten und in feuchten Rasen. Es gedeiht gut im gemäßigten Klima.