🌿 Heilpflanze
Melaleuca alternifolia (Teebaumöl) – Kopfläuse & Filzläuse
Melaleuca alternifolia (Maiden & Betche) Cheel
Geschichte & Hintergrund
Die Ureinwohner Australiens (Bundjalung-Volk) nutzten die Blätter des Teebaums seit Jahrtausenden als Antiseptikum und gegen Hautparasiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde Teebaumöl als Standardausstattung australischer Soldaten in den Tropen mitgeführt – als natürliches Antiseptikum und Insektenschutzmittel gegen Läuse und Milben.
Eigenschaften
- Enthält Terpinen-4-ol (stark antiseptisch und insektizid)
- Tötet Kopflaus-Eier (Nissen) und adulte Läuse durch Kontaktwirkung
- Wirksam gegen Filzläuse (Phthirus pubis)
- Stark antibakteriell und antifungal
- Lindert Juckreiz am Kopf und Körper
- Hemmt Reproduktion von Ektoparasiten
Anwendungsgebiete
- Kopflausbefall (Pediculus humanus capitis)
- Filzlausbefall (Phthirus pubis)
- Allgemeiner Lausbefall
- Kriebelmücken-Juckreiz (nachbehandlung)
- Ektoparasiten-Befall allgemein
- Stechmücken-Nachsorge
Zubereitung
Bei Kopfläusen: 10–15 Tropfen Teebaumöl in 50 ml Trägeröl (z.B. Kokos- oder Olivenöl) mischen. In trockenes Haar einmassieren und 30–60 min einwirken lassen (Badekappe). Gründlich auswaschen und Nissen mit Nissenkamm auskämmen. 3–4 Tage wiederholen. Alternativ: Fertige Teebaumöl-Shampoos aus der Apotheke. Bei Filzläusen: Betroffene Körperstellen dünn einölen.
Fundort & Vorkommen
Ursprünglich Australien (New South Wales, Queensland). Teebaumöl weltweit in Apotheken und Drogerien erhältlich.