⚠️ giftig
🌿 Heilpflanze
Saat-Platterbse
Lathyrus sativus
Geschichte & Hintergrund
Historisch ist die Pflanze aufgrund ihrer giftigen Samen bekannt, welche bei Missbrauch oder Überdosierung den sogenannten Lathyrismus auslösen können. In der Naturheilkunde wird sie in der Homöopathie eingesetzt, um lähmende Zustände zu behandeln. Die Pflanze weist eine komplexe und potente Wirkung auf, die daher stets mit großer Vorsicht zu genießen ist.
Eigenschaften
- Potente Wirkung bei neurologischen und muskulo-skelettalen Problemen.
- Wirkt sowohl körperlich als auch auf der psychischen Ebene, insbesondere bei Lähmungen.
- Achtung: Die Samen sind hochgiftig und können Vergiftungen verursachen.
Anwendungsgebiete
- Multiple Sklerose und spastische Paralyse
- Poliomyelitis und fortschreitende Schwäche der unteren Gliedmaßen
- Rheumatische Lähmungen, Parkinson und Rheumatismus
- Impotenz, Diarrhö, Harninkontinenz und Spinalparalyse
Zubereitung
Die Anwendung erfolgt in der Regel als Urtinktur. Man mazeriert die Blüten und frischen Samen (getrennt nach der Jahreszeit) in 50-prozentigem Ethanol. Anschließend werden die einzelnen Fraktionen getrennt abfiltriert, aber anschließend gemeinsam und zu gleichen Teilen weiterverarbeitet, um die maximale Potenz zu nutzen.
Fundort & Vorkommen
Mittelmeerregion, Afrika und Zentralasien. Wird auch in Mitteleuropa angepflanzt.