🌿 Heilpflanze
Scolopendrium
Hirschzunge
🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden💧 Niere & Blase🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Die Hirschzunge hat in der europäischen Volksmedizin seit langem einen festen Platz eingenommen. Bereits in der Antike wurde ihr aufgrund ihrer Schleimstoffe und ihrer Wundheilungseigenschaften Beachtung geschenkt. In der traditionellen Naturheilkunde galt sie als sanftes, zugleich aber wirksames Mittel zur Behandlung von Schleimhautentzündungen und Hautirritationen.
Eigenschaften
- Schleimstoffreich (adstringierend und emollient)
- Entzündungshemmend (durch Schleimstoffe)
- Reparativ (ideal als Wundmittel)
Anwendungsgebiete
- Lungenentzündungen (bei Lungenleiden)
- Harnwegsbeschwerden (bei Blasenleiden)
- Entzündungen der Milz (Splenitis)
- Wundheilungsstörungen (als Wundmittel)
- Vergiftungen/Bisse (speziell in der traditionellen Anwendung)
Zubereitung
Die Pflanze wird traditionell als Tee (Tee aus frischen oder getrockneten Wedeln) oder als äußerliches Abwaschmittel (Umschlag/Kompresse) verwendet. Ein Miktur aus den Wedeln kann bei inneren Beschwerden wie Lungen- oder Blasenleiden angewendet werden.
Fundort & Vorkommen
Europa, Asien, Nordamerika
Traditionell genutzt bei
LungenentzündungHarnwegsbeschwerdenEntzündung Der MilzWundheilungsstörungenVergiftungenbisse