🌿 Heilpflanze
Stillingie
Stillingia silvatica
🍵 Verdauung🌬️ Atemwege & Hals🌼 Haut & Wunden🦴 Gelenke & Muskeln🛡️ Immun & Fieber
Geschichte & Hintergrund
Benannt nach dem englischen Botaniker Benjamin Stillingfleet aus dem 18. Jahrhundert; silvatica von silva – Wald, nach dem Standort. In der Volksmedizin der Südstaaten der USA gilt die Wurzel seit langem als Mittel gegen Skrofeln, Leber- und Hautleiden. Über die dortige Anwendung fand sie zuerst Eingang in die Schulmedizin und später, durch Hale, in die Homöopathie.
Eigenschaften
- Blutreinigend: In ihrer Heimat der klassische Einsatz bei chronischen Hautleiden.
- Abführend: Die Wurzel wirkt in größeren Mengen abführend und brechreizend.
- Harzhaltig: Enthält etwa 3,25 % ätherisches Öl sowie Harz und Gerbstoff.
- Kräftige Wurzel: Aus der dicken, holzigen Wurzel treiben zahlreiche etwa meterhohe Stengel.
Anwendungsgebiete
- Chronische Hautleiden
- Lymphknotenschwellungen
- Knochen- und Knochenhautschmerzen
- Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
- Leberbeschwerden
Zubereitung
Verwendet wird die getrocknete Wurzel. Üblich ist drei- bis viermal täglich eine Tablette der Pflanzenzubereitung. Größere Mengen wirken stark abführend und lösen Übelkeit aus – die Dosierung sollte daher niedrig bleiben.
Fundort & Vorkommen
In lichten Wäldern und auf Sandböden der südlichen Vereinigten Staaten.
Traditionell genutzt bei
EkzemeHautentzündungGeschwüre