🌿 Heilpflanze
Quecke
Triticum repens
Geschichte & Hintergrund
Die Quecke ist ein äußerst verbreitetes, fast überall wachsendes Feldkraut, das seit Jahrhunderten im Volksmund bei kleineren Beschwerden genutzt wird. Ihr Heilkraft ist eng mit ihrer Funktion als mildes Naturdiuretikum verbunden. In der Tradition der Naturheilkunde galt sie als bewährtes Mittel zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion, das vor allem bei den Problemen der Harnwege geschätzt wurde.
Eigenschaften
- Diuretisch (wässert den Körper)
- Saponinreich (wirkt sanft auf die Nieren)
- Entzündungshemmend
Anwendungsgebiete
- Blasenleiden (allgemein)
- Nierenkrankheiten und -entzündungen
- Wassersucht und Überflüssigkeit
- Stoffwechselerkrankungen (z. B. zur Ausscheidung von Harnstoffen)
Zubereitung
Das getrocknete oder frische Kraut eignet sich gut für Tees. Ein kaltes Ziehen ist besonders wirksam: 2 Teelöffel des Krautes mit 1 Tasse kaltem Wasser über Nacht stehen lassen, am Morgen abseihen und kalt trinken. Tagesdosis 2–3 Tassen.
Fundort & Vorkommen
Weite Verbreitung im gemäßigten gemäßigten Klima; typischerweise auf Wiesen, Wegen und in der gemäßigten Kulturlandschaft zu finden.