🌿 Heilpflanze
Duftveilchen
Viola odorata
Geschichte & Hintergrund
Das Veilchen ist seit Jahrhunderten eng mit Symboliken verbunden; es vermittelt Bescheidenheit und Zähigkeit. Traditionell wird angenommen, dass die ersten drei Blüten des Veilchens besondere Heilkräfte besitzen sollen und den Körper das ganze Jahr über vor Krankheiten schützen können. In der Volksmedizin war es ein beliebtes Heilpflanze, deren Duft bereits als tröstend und beruhigend galt.
Eigenschaften
- Beruhigend durch Odoratin (Duftstoff), der hilft, den Blutdruck zu senken.
- Stärkt das Immunsystem durch Vitamine A und C.
- Kann helfen, die Knochen zu stärken (durch Kalzium).
- Ist bekannt für seinen betörenden, beruhigenden Duft.
Anwendungsgebiete
- Bei Husten und Atemwegsbeschwerden (Tee aus getrocknetem Kraut und Blüten).
- Zur Linderung von Kopfschmerzen und Bluthochdruck.
- Zur Förderung der Narbenheilung und Hautpflege (Veilchensalbe).
Zubereitung
Die Blüten können frisch im Salat oder als Dessert verwendet werden. Getrocknet wirken Kraut und Blüten hervorragend in Form eines Tees. Für die intensive Nachbehandlung der Haut eignet sich die Veilchensalbe, die nach dem historischen Rezept von Hildegard von Bingen zubereitet wird.
Fundort & Vorkommen
Es wächst typischerweise als kleine Staude an Waldrändern, Gräben, Gebüschen und Hecken.